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Lächerlich und Undenkbar: Madonna attackiert Präsident Trump wegen Welt-AIDS-Tag-Entscheidung

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    Anlässlich des internationalen Gedenktages am 1. Dezember hat Pop-Ikone Madonna eine scharfe Attacke gegen die aktuelle US-Regierung und Präsident Donald Trump gestartet. Der Grund: Die Entscheidung der Trump-Administration, den Welt-AIDS-Tag nicht offiziell anzuerkennen und Bundesbeamte anzuweisen, jegliche offizielle Kommunikation zu dem Gedenktag einzustellen, löste international Empörung aus.

    Madonna, die seit Jahrzehnten eine engagierte Aktivistin im Kampf gegen HIV/AIDS ist und in den 80er-Jahren viele Freunde an die Krankheit verlor, bezeichnete Trumps Vorgehen auf Instagram als „lächerlich, absurd und undenkbar.“

    Persönliche Verluste und politische Verhöhnung

    Die Kritik der 67-jährigen „Queen of Pop“ ist tief persönlich. In ihrem Statement erinnerte Madonna an die Millionen von Menschenleben, die durch die HIV-Krise betroffen sind, und an diejenigen, die weiterhin an der unheilbaren Krankheit sterben.

    Sie verknüpfte ihre Kritik direkt mit dem Präsidenten und unterstellte ihm mangelnde Empathie:

    „Ich wette, er hat nie zugesehen, wie sein bester Freund an Aids stirbt. […] Die Liste der Menschen, die ich gekannt und geliebt habe und die ich durch AIDS verloren habe, ist ziemlich lang.“

    Madonnas zentrale Anklage ist, dass Trumps Entscheidung, den Gedenktag zu streichen und die öffentliche Würdigung zu unterbinden, eine Verhöhnung der Opfer und ein Schlag ins Gesicht all jener sei, die hart für Fortschritte in Prävention und Forschung kämpfen.

    Der Rückschlag im Kampf gegen HIV

    Hinter der Symbolpolitik der Nichtanerkennung stehen auch konkrete Befürchtungen im Gesundheitswesen. Beobachter kritisieren, dass die Trump-Administration die mühsam erkämpften Fortschritte im Kampf gegen HIV/AIDS, insbesondere die Finanzierung internationaler Programme und inländischer NGOs, zurückfährt.

    Die Queen of Pop sieht darin ein Muster, hart erkämpfte Rechte und Freiheiten, die oft mit der LGBTQIA+-Community und der Kunstszene der 80er- und 90er-Jahre verbunden sind, langsam abzubauen. Sie bekräftigte:

    „Ich weigere mich zu akzeptieren, dass diese Menschen umsonst gestorben sind. Und ich werde weiterhin den Welt-AIDS-Tag ehren, und ich hoffe, ihr werdet ihn mit mir ehren.“

    Bildquelle: Von Digger24 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22652943

    musizieren24
    Author: musizieren24

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